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Grenzen überwinden mit Schlüsseltechnologien – Nachhaltige Entwicklung eines grenzüberschreitenden Kompetenznetzwerkes zum Wissens- und Technologietransfer auf dem Gebiet des anwendungsorientierten Leichtbaus

 

Projektpartner:
– Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (LP)
Uniwersytet Zielonogórski / Uniwersität Zielona Góra
Stowarzyszenie Inżynierów i Techników Mechaników Polskich Oddział w Gorzowie Wlkp. / Verein der Polnischen Techniker und Mechaniker Abteilung Gorzów Wielkopolski

Förderung (EFRE): 340.968,92 EUR

Zeitraum: 01.03.2020 – 30.06.2022

Ziel:
Das Hauptziel des Projekts liegt gemäß des in Prioritätsachse IV festgelegten Interventionsbereichs (Code 62) im „Technologietransfer und der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, vor allem zugunsten von kleinen und mittleren Unternehmen“. Dieses Ziel wird einerseits durch den bilateralen Austausch zwischen den Wissenschaftseinrichtungen (Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg und Universität Zielona Góra) sowie den Ingenieursverbänden (SIMP und VDI) erreicht und andererseits durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops umgesetzt. Durch diese binationale Zusammenarbeit werden Kontakte zwischen Unternehmen und zukünftigen, potenziellen Arbeitnehmern (Universitätsangehörige) geknüpft und dauerhafte grenzübergreifende Netzwerke aufgebaut. Dies führt nicht nur zu einer weiteren Bindung junger Menschen an die Region und wirkt somit einer Abwanderung von Fachkräften entgegen, sondern dient ebenfalls als Ausgangspunkt für weitere Kooperationen zwischen den Unternehmen der Grenzregion und den beteiligten Universitäten im Bereich Forschung und Entwicklung.
Die Zielgruppe des Projekts bilden einerseits die Angehörigen der beiden teilnehmenden Forschungseinrichtungen, andererseits die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen des Fördergebiets. Die Gruppe der Universitätsangehörigen umfasst dabei nicht nur die Studentinnen und Studenten, sondern auch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aufgrund räumlicher Gegebenheiten muss die Anzahl an Teilnehmern pro Workshop auf 30 begrenzt werden. Sollten sich mehr als 30 Teilnehmer anmelden, muss das Los unter Beachtung einer möglichst paritätischen Verteilung der Personen entscheiden. Nach Möglichkeit soll sich die Workshopgruppe dann zu gleichen Teilen aus deutschen und polnischen Personen, aus Universitäts- und Unternehmensangehörigen und aus weiblichen und männlichen Teilnehmern zusammensetzen. Eine Teilnahme für Menschen mit körperlicher Behinderung ist ebenfalls gegeben.
Der direkte Zugewinn für das Fördergebiet liegt im Aufbau von sowohl theoretischen als auch praktischen Expertisen im anwendungsorientierten Leichtbau und damit in einer Schlüsseltechnologie. Entstehende Kontakte zwischen Unternehmen und Universitätsangehörigen geben den Studenten einen Einblick in und eine Orientierung auf einen zukünftigen regionalen Arbeitsplatz. Dies ermöglicht es junge, gut ausgebildete Fachkräfte im Fördergebiet zu halten und somit einer Abwanderung entgegenzuwirken. Den Unternehmen eröffnet die Vernetzung mit den Universitäten Möglichkeiten für neue Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie dem Auf- bzw. Ausbau eigener Innovationskompetenzen. Durch den Einsatz neuer Technologien erhöht sich auch die Attraktivität des Fördergebiets als Wirtschaftsstandort für junge „High Professionals“.

Beispiele der Projektmaßnahmen:

  • 12 gemeinsame Fachworkshops zu verschiedenen technologischen Aspekten der Leichtbauweise
  • Bau eines Prototyps für einen Roboterarm in Leichtbauweise
  • Abschluss-Workshop mit Test, Erprobung und Symposium